Mittwoch 31. August 2011

Schulzentrum wird Kooperative Gesamtschule

Prälat Dr. Hoffmann überbrachte der Schulgemeinschaft die frohe Nachricht.

 

Das Bistum Trier möchte das Schulzentrum St. Matthias zu einer Kooperativen Gesamtschule ausbauen. Einen entsprechenden Antrag an die zuständige Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier werde man auf den Weg bringen, teilten Prälat Dr. Herbert Hoffmann, Leiter der Abteilung "Schule und Hochschule" im Bischöflichen Generalvikariat in Trier, und Wolfgang Müller, Leiter des Arbeitsbereichs "Kirchliche Schulen" mit. Beide informierten am Mittwoch, 31. August die Kollegien und Elternvertreter des Schulzentrums St. Matthias, den Direktor des Bitburger St. Willibrord Gymnasiums, sowie die Vorstandsmitglieder des St. Josef-Gymnasiums e.V. in Biesdorf und den Landrat des Eifelkreises, Dr. Joachim Streit, in persönlichen Gesprächen.

 

Rektor Wallenfang begrüßt vor der versammelten Schulgemeinschaft Prälat Dr. Herbert Hoffmann, Herrn Wolfgang Müller und Dechant Bender (von links), die gute Neuigkeiten mitgebracht haben. Rektor Wallenfang begrüßt vor der versammelten Schulgemeinschaft Prälat Dr. Herbert Hoffmann, Herrn Wolfgang Müller und Dechant Bender (von links), die gute Neuigkeiten mitgebracht haben.

 

Kooperativ statt integrativ

 

Mit der Weiterentwicklung zu einer kooperativen Gesamtschule soll es in St. Matthias neben einer Realschule Plus in kooperativer Form (vierzügig) künftig auch einen gymnasialen Zweig (zweizügig) geben.

Im Unterschied zu einer Integrierten Gesamtschule arbeiten in einer Kooperativen Gesamtschule die verschiedenen Schularten zwar zusammen, bleiben aber eigenständig.

"Mit der Weiterentwicklung des Schulzentrums St. Matthias tragen wir dem Wunsch vieler Eltern nach einer Erweiterung des Angebots Rechnung", begründete Müller die Entscheidung des Bistums Trier. Weiter könne man so unterschiedliche Begabungen bei den Schülern besser fördern.

Hoffmann und Müller unterstrichen ausdrücklich die Kooperationsbereitschaft mit dem St. Willibrord-Gymnasium in Bitburg und dem St. Josef-Gymnasium in Biesdorf.

Gemeinsame Orientierungsstufe, 3 Abschlüsse möglich

 

Die Orientierungsstufe in den Klassen fünf und sechs soll schulart-übergreifend eingerichtet werden. In der Sekundarstufe I sollen im Rahmen der Realschule Plus zur Erlangung der Berufsreife (bisherige Hauptschule) und zur Erlangung des qualifizierten Sekundarabschlusses I   (Mittlere Reife) jeweils zwei Klassen gebildet werden. Im gymnasialen Zug sollen ab der Klassenstufe sieben zwei Klassen weitergeführt werden, die einmünden in die Sekundarstufe II mit rund 60 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang. Hier kann die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) erworben werden.
Derzeit gibt es am Schulzentrum St. Matthias insgesamt 1.064 Schülerinnen und Schüler, die von 69 Lehrerinnen und Lehrern sowie acht weiteren pädagogischen Kräften betreut werden.

 

Textvorlage: Bischöfliche Pressestelle Trier 

 

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