Im Zuge der „Juniorwahl“ bekommen Schüler*innen schon seit 1999 die Möglichkeit geboten, im Rahmen einer Wahlsimulation Erfahrungen mit dem deutschen Wahlsystem zu sammeln. Die Juniorwahl ist nämlich ein Konzept, welches die politische Bildung der Schüler*innen fördern und sie gleichzeitig mit der Demokratie vertraut machen soll.
Vor anstehenden Wahlen, wie in diesem Fall der Landtagswahl 2026, können die Schüler*innen, nachdem sie im Unterricht darauf vorbereitet wurden, realitätsgetreu ihre Stimme abgeben.
Wählen können sie dabei diejenigen Kandidaten, die im Wahlkreis der Schule (Wahlkreis 21) zur Wahl stehen. Ziel der Juniorwahl ist es, die Schüler*innen für Politik und politische Beteiligung zu begeistern. Gleichzeitig soll ihnen aber auch vor Augen geführt werden, wie wichtig es ist, das aktuelle politische Geschehen aktiv zu verfolgen, um sich anschließend daraus seine eigene Meinung bilden zu können.
Dieses Jahr beteiligen sich insgesamt 412 weiterführende Schulen mit ca. 105 000 Schüler*innen an der Juniorwahl zur Landtagswahl 2026 - so auch wir, die St. Matthias-Schule Bitburg mit 518 wahlberechtigten Schüler*innen. Im Laufe der Woche (18.03.26 – 20.03.26) vor der eigentlichen Bundestagswahl durften die Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 8-12 unserer Schule selbst ihre Stimme abgeben.
Das findet bei den entsprechenden Schüler*innen großen Zuspruch. So sind sich mehrere Schüler*innen aus der Jahrgangsstufe 12 auf die Frage, wie sie die Juniorwahl empfunden haben, insofern einig, als dass sie es gut finden, „mal das Erlebnis gehabt zu haben, zu wählen“. Eine andere Schülerin schätzt außerdem, dass „man Einblicke bekommt, wie es später [bei einer Wahl] sein wird“ und man gleichzeitig „das Gefühl hatte, dass man schon etwas mit seiner Stimme bewegen kann“.


