Zurück in die Römerzeit

In Geschichte, Vortrag von Christoph Barth

Archäologe Heimerl informiert über das römische Bitburg

Im Rahmen eines Projekts der Römer-AG war der Archäologe Ferdinand Heimerl zu Besuch an der Sankt-Matthias-Schule. Heimerl, der sich im Rahmen seiner Promotion mit der römischen Vergangenheit Bitburgs beschäftigt, konnte den Mitgliedern der Römer-AG sowie Schülerinnen und Schülern des 7. Schuljahres und der Fremdsprache Latein interessante Einblicke in die Arbeit eines Archäologen geben.
Neben allgemeinen Informationen über die Aufgaben eines Archäologen, die Siedlungsgeschichte und die Entstehung der einzelnen Bodenschichten, erzählte er von Ausgrabungen in Syrien und Ägypten, die er selbst mitgeleitet hatte. Im Anschluss daran durften die Schülerinnen und Schüler selber in die Rolle eines Archäologen schlüpfen, indem sie im „Was ist Was?“ -Stil verschiedene Exponate erforschten und zeitlich einordneten, wie z.B. einen Mühlenstein oder einen Amphorenhenkel. Daraufhin folgten einige interessante Ausführungen über das römische Bitburg: Bauwerke aus der Römer-Zeit, deren Bedeutung für das Siedlungssystem und eine Simulation, in der deutlich gezeigt wurde, wie Bitburg zur Zeit der Römer ungefähr ausgesehen haben muss. Abgeschlossen wurde der Vortrag durch eine lockere Fragerunde, in der noch die ein oder andere Frage zum Beruf des Archäologen allgemein und zu seinen eigenen Projekten beantwortet werden konnten. Einen großen Dank an Ferdinand Heimerl, der den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gab, Einblicke in einen nicht ganz alltäglichen Beruf zu geben.

Das Bild oben zeigt Archäologe Heimerl vor der Bitburger Römermauer (rechts) und bei seinem Vortrag mit Schülern, sowie die Leiterin der Römer-AG Frau Dr. Esch.


 Jacob Rieder (9a)       Monika Weber, Privat