Lernen, Bewegung und Gemeinschaft auf besondere Weise verbinden – genau das erlebten die Klassen 4 und 5 während ihrer Skifahrt nach Österreich. Die Woche bot zahlreiche Gelegenheiten, sportliche Fähigkeiten zu entwickeln und gleichzeitig als Gruppe zusammenzuwachsen.
Vom 6. bis zum 14 März machten sich insgesamt 60 Schüler*innen gemeinsam mit ihrem Betreuerteam auf den Weg nach Matrei. Bereits die gemeinsame Anreise mit dem Doppeldeckerbus wurde zu einem ersten Erlebnis: „Eigentlich sollten wir früh schlafen, doch wir haben die lange Fahrt genutzt, um miteinander zu plaudern und uns auf die Skitage zu freuen. Irgendwann kurz nach Mitternacht sind dann doch alle eingeschlafen.“
Nach der Ankunft am frühen Morgen stärkten wir uns zunächst bei einem gemeinsamen Frühstück, bevor es zur Skiausleihe ging und anschließend die Zimmer bezogen wurden. Das Zusammenleben – teils in größeren Gruppen – erforderte von Beginn an Organisation, Rücksichtnahme und Teamfähigkeit. Erste freie Zeit wurde genutzt, um den Ort zu erkunden, bevor der Tag mit einem gemeinsamen Spieleabend ausklang.
Am nächsten Morgen startete schließlich das eigentliche Abenteuer auf der Piste. Früh ging es nach dem Frühstück in den Skikeller, anschließend mit dem Skibus zur Gondel und hinauf ins Skigebiet. In unterschiedlichen Leistungsgruppen konnten alle Schüler*innen entsprechend ihres Könnens gefördert werden – von den ersten vorsichtigen Versuchen bis hin zu sicheren Abfahrten auf anspruchsvolleren Pisten.
Gerade bei den Anfänger*innen waren die Fortschritte besonders beeindruckend: „Am Anfang mussten viele noch mit einem Ski üben, aber es wurde jeden Tag besser.“ Schon nach wenigen Tagen konnten Viele deutlich sicherer fahren und wagten sich an längere Abfahrten. „Wir haben viel dazugelernt und die Anfänger konnten schon am dritten Tag ein kleines Stück einer schwarzen Piste fahren.“
Auch das Wetter spielte mit und trug zur positiven Stimmung bei: „Wir hatten sehr viel Spaß und fast nur Sonnenschein – nur einmal hat es kurz geschneit.“ Solche Bedingungen ermöglichten nicht nur schnelle Lernerfolge, sondern auch ein rundum gelungenes Erlebnis auf der Piste.
Neben dem sportlichen Lernen spielte auch das Gemeinschaftserlebnis eine zentrale Rolle. Gemeinsame Mittagessen auf der Hütte, Nachmittage im Ort und abwechslungsreiche Abendprogramme wie Spiele- oder Filmabende („Wir haben zusammen ‚Ice Age‘ geschaut.“) sorgten für eine starke Gemeinschaft und viele gemeinsame Erinnerungen.
Natürlich durften auch die kleinen Geschichten und Erlebnisse am Rande nicht fehlen, die eine solche Fahrt besonders machen und noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Der letzte Skitag fiel vielen besonders schwer: „Alle wären gern noch eine Woche hier geblieben. Allen hat es sooooo Spaß gemacht.“ Die Begeisterung für das Skifahren, aber auch das gewachsene Gemeinschaftsgefühl machten den Abschied nicht leicht.
Am Ende der Woche blicken wir auf eine Skifahrt zurück, die weit über den sportlichen Aspekt hinausging. Die Schüler*innen konnten nicht nur ihre Fähigkeiten auf der Piste verbessern, sondern auch ihre Selbstständigkeit stärken, Verantwortung übernehmen und als Gruppe zusammenwachsen.
Die Skifahrt ist schon seit vielen Jahren ein Highlight im Schuljahr der 4. und 5. Klassen – als besondere Erfahrung, die Bewegung, Lernen und Gemeinschaft auf einzigartige Weise miteinander verbindet und einem Großteil bis zum Ende der Schullaufbahn in guter Erinnerung bleibt.

