Lina holt den Landessieg!

In Jugend forscht, Wettbewerb von Jan Schlueter

Herausragende Leistung von Lina Regelski beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“

Früh am Morgen ging es am 28.04.2022 für unsere Schülerin Lina Regelski aus der Klasse 5b nach Ingelheim am Rhein, um den Stand ihres Projekts „Wie hoch springt ein Flummi? Einfluss der Temperatur auf das Rückprallverhalten“ aufzubauen. Bereits im Februar dieses Jahres beim Regionalentscheid in Trier konnte sie die Jury überzeugen und einen ersten Platz im Fachgebiet Physik ergattern. Somit war die Teilnahme am diesjährigen Landeswettbewerb gesichert. Angekommen in Ingelheim und direkt beeindruckt von der eigens aufgebauten Zeltstadt auf dem Gelände des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim, konnte Lina – neben dem Vorstellen des eigenen Projekts – auch viele Eindrücke von anderen Projekten wortwörtlich gewinnen. Die Preisverleihung hat jedoch einen Tag später nicht mehr in Präsenz stattfinden können, sondern wurde vor dem Bildschirm in der Schule mit einer überaus tollen Nachricht verfolgt: Neben einem Sonderpreis hat Lina erneut den ersten Platz erreicht und darf sich ab sofort Landessiegerin im Fachbereich Physik nennen! Die beiden Betreuer Dr. Mark Regelski und Martin Berens sowie die gesamte Schulgemeinschaft gratulieren herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg!
Die Fachjury schreibt dazu in ihrer Laudatio:
"Der Flummi – er springt fröhlich umher, fasziniert Jung und Alt und bringt denen, die mit ihm spielen, eine Menge Freude. Doch was steckt physikalisch dahinter? Das wollte Lina Regelski genauer wissen, indem sie untersucht hat, wie hoch springen verschiedene Flummis, wenn man sie auf den Boden fallen lässt. Dazu stellte sie eine Auswahl von käuflich erwerblichen und selbst hergestellten Flummis zusammen. Die Rücksprunghöhe konnte sie über die Auswertung von Videos der Flugbewegung vor einer selbstgebauten Messwand ausmessen. Lina wollte selbst experimentell überprüfen, was sie im Internet über die Temperaturabhängigkeit der Rückprallhöhe gelesen hatte. „Man kann ja nicht alles glauben, was im Internet steht. Das messe ich nach!“, so formulierte Lina ihre Motivation."
Beeindruckt hat die Jury ihre systematische und selbstkritische Herangehensweise, die gut dokumentierte Durchführung und die sehr schöne Präsentation. Wir wünschen Lina, dass sie ihren Forschergeist erhält und im nächsten Jahr mit einem ebenso interessanten Experiment aufwarten kann. Herzlichen Glückwunsch!


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 28.04.2022  Martin Berens  Martin Kämper (www.messefotograf.events) im Auftrag für Jugend forscht