Das Stück
Nach Wochen der Vorbereitung, intensiver Probenarbeit, kreativem Zusammenwirken und sicherlich vielen Nervenzusammenbrüchen präsentierten die Schüler*innen der Grundkurse Darstellendes Spiel und Bildende Kunst der MSS 12 im Rahmen der Projektwoche in zwei Aufführungen ihr selbst konzipiertes Theaterstück „AKTE XII – A Little Party Never Killed Nobody?“ im Haus der Jugend in Bitburg. Das Stück handelt vom vermeintlichen Mord einer jungen Frau namens Carmen im Jahr 1984. Aufgrund mangelhafter Polizeiermittlungen wird der Fall zunächst zu den Akten gelegt – doch nach einem Zeitsprung von zwanzig Jahren wird er wieder aufgerollt. Die zentrale Frage: Wer aus der Freundesgruppe trägt Schuld an Carmens Schicksal? Eine völlig durchgeknallte "Cold Case" Fernsehshow und ein Ermittlungsteam bestehend aus lauter äußerst individuell gestalteten Personen und Persönlichkeiten runden das Setting um den mysteriösen Vermisstenfall, welcher erst durch einen Plot Twist am Ende der Aufführung klar wird, ab.
Die Aufführungen
Die Premiere fand am Donnerstagabend statt. Um 18:00 Uhr öffneten sich die Türen, und der Saal füllte sich rasch mit gespanntem Publikum, während die Schüler*innen aufgeregt hinter der Bühne warteten. Um 19:00 Uhr hob sich der Vorhang und von der ersten Szene an herrschte eine mitreißende Atmosphäre. Die Schauspieler*innen präsentierten ihre selbst entwickelten Rollen mit bemerkenswerter Leidenschaft und Spielfreude. Das Publikum verfolgte die Geschichte gebannt, belohnte die Darbietungen zwischen den Szenen mit herzlichem Applaus und feierte die Akteure am Ende mit einer begeisterten Ovation. Die einzelnen Rollen führten trotz geheimnisvoller Atmosphäre zu einem humorvollen Theaterstück, womit das Publikum berührt wurde.
Einen krönenden Abschluss bildete der selbst choreografierte Tanz zum Song „Carmen“ von Sido: eine ebenso passende wie eindrucksvolle Hommage an die Protagonistin des Stücks, die die Stimmung im Saal durch einen unerwarteten Plot Twist noch einmal auf ihren Höhepunkt trieb. Die Premiere war ein voller Erfolg. Am Freitag folgte die zweite und leider schon letzte Aufführung, die dem hohen Niveau der Premiere in nichts nachstand.
Theaterkritik: Spannung bis zur letzten Minute
„AKTE XII“ zog das Publikum von Beginn an in seinen Bann. Was die Schüler*innen beider DS-Kurse auf die Bühne brachten, war weit mehr als eine Schulproduktion – es war echtes Theater. Die Geschichte um das Verschwinden von Carmen entwickelte eine dichte, bedrückende Atmosphäre, die durch überzeugende schauspielerische Leistungen getragen wurde. Besonders beeindruckend war, wie natürlich und sicher die Texte vorgetragen wurden – ein Resultat der intensiven Vorbereitung innerhalb der Projektwoche, welche den Darsteller*innen Sicherheit gab und dem Abend eine professionelle Note verlieh.
Die Raumgestaltung und das Bühnenbild unterstrichen die geheimnisvolle Grundstimmung des Stücks, während der Zeitsprung von zwanzig Jahren dramaturgisch geschickt eingesetzt wurde, um die Spannung bis zum Ende aufrechtzuerhalten. Das Zusammenspiel der Fächer Darstellendes Spiel (Lehrkräfte Karin Nober und Catrin Stecker) und Bildende Kunst (Leitung Senne Simon) zeigte sich in einem stimmigen Gesamtkonzept, das Bühne, Kostüme und Technik zu einem harmonischen Ganzen verband. Der abschließende Tanz war nicht nur ein unterhaltsamer Schlusspunkt, sondern ein emotionaler Moment, der die Energie des gesamten Abends noch einmal bündelte und von den Schülern und Schülerinnen kurzerhand selber entwickelt wurde.
Ein herzlicher Dank
Ein Theaterstück dieser Qualität entsteht nicht im Alleingang – es braucht viele engagierte Menschen im Hintergrund. Unser besonderer Dank gilt:
Timo Meyer – für die professionelle technische Betreuung der Aufführungen, ohne die Licht, Ton und Atmosphäre nicht so wirkungsvoll gewesen wären
Niklas Hau, Ben Heid und Kian Martin aus der Technik-AG unter der Leitung von Niko Urmes – für ihre koordinierende Unterstützung
Hausmeister Jürgen und Hausmeister Dominik – für ihre tatkräftige Unterstützung beim Drumherum sowie für ihre stets freundliche Hilfsbereitschaft
Der Leitung des Hauses der Jugend Bitburg – für die herzliche Gastfreundschaft und die Bereitstellung der Räumlichkeiten!
Eine ganze Projektwoche lang ein Theaterstück auf diese Bühne zu bringen, wäre ohne eure Entspanntheit und euer großartiges Umfeld nicht möglich gewesen.
Den Sponsoren - ohne die unsere Aufführungen nicht möglich gewesen wären.
Ein besonderes Herzstück dieses Projekts war die engagierte Begleitung durch die beiden DS-Lehrerinnen Karin Nober und Catrin Stecker, unter deren Leitung die beiden Darstellendes-Spiel-Kurse der MSS12 das Stück entwickelt, geprobt und zur Aufführungsreife gebracht haben.
Ebenso herzlich danken wir Kunstlehrerin Senne Simon, deren künstlerischer Beitrag das Stück visuell geprägt und dem Gesamtprojekt eine besondere Tiefe verliehen hat.
„AKTE XII – A Little Party Never Killed Nobody?“ zeigt eindrucksvoll, was entsteht, wenn Kreativität, Teamgeist und Leidenschaft zusammenkommen. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten zu dieser beeindruckenden Leistung!






























































